Stimmfeminisierung – FAQs

FAQ – Häufig gestellte Fragen – Allgemein

Wie sieht es mit der Kostenübernahme der Operation durch die Krankenkasse aus?

Grundsätzlich haben transsexuelle Patientinnen das Anrecht auf eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen. Es besteht für gesetzliche Krankenversicherungen jedoch keine Verpflichtung, die Kosten einer Stimmfeminisierung in einer Privatklinik zu übernehmen. Diese Kostenübernahme kann aber im Rahmen einer Einzelfall-Entscheidung erreicht werden. Einigen unserer Patientinnen ist dieses auch gelungen. Wichtig ist es, nicht so schnell aufzugeben. Eine Broschüre mit Praxistipps zu Kostenübernahmen können Sie sich hier runterladen. Gerne unterstützen wir Sie mit einem detaillierten Kostenvoranschlag. Private Krankenversicherungen erstatten ab-und-an Teilbeträge. Auch hier gilt, dass Sie bei der Krankenversicherung vor der Operation die Kostenübernahme klären sollten. Dazu reichen Sie als Privatpatient bitte ebenfalls den Kostenvoranschlag ein.
Ausländische Patienten können als Selbstzahler ebenfalls in der DEUTSCHE STIMMKLINIK BEHANDELT werden. In diesem Falle müssen Sie die Kosten selber tragen und ggf. nach der Operation die Rechnung einreichen.

Wieviel kostet eine Stimmfeminisierungsoperation?

In der DEUTSCHE STIMMKLINIK ERHALTEN Sie ein Komplettpaket, bestehend aus:
– Prä-Operative Stimmübungen
– Post-Operative Stimm-Rehabilitation
– Soziokulturelles Feminisierungs-Training
– Operation ‚Stimmfeminisierung‘ und medizinische Nachsorge
– Logopädische Trans*Voice- Stimmarbeit (Artikulation, Sprachmelodie und Sprechweise)
– Belastbarkeitstraining der neuen Stimme
– Verstärken von weiblichen Tonhöhen und Resonanzen
– Coaching und Gespräche zu authentischen weibl. Kommunikationsmustern.
Einen Kostenvoranschlag schicken wir Ihnen gerne zu. Rufen Sie uns an (+49 40 513 13 007) oder schreiben uns an kontakt@stimmklinik.de

Wie sieht es mit der Kostenübernahme der Logopädie und Stimmtherapie durch die Krankenkasse aus?

In der DEUTSCHEN STIMMKLINIK bieten wir ein Stimmfeminisierungs-Komplett-Paket (stimmangleichende Operation plus Trans*Voice-Stimmarbeit) an. Nach unserer Meinung und aus tiefer Überzeugung bietet die Kombination aus stimmerhöhender Operation eingebettet in Übungen zu allen weiteren, für die weibliche Stimme relevanten Aspekte, die überzeugendsten Ergebnisse. Die Kosten für die Stimmtherapie (10 Std.) sind daher im Preis enthalten. Sollten Sie sich für eine Trans*Voice-Stimmarbeit ohne stimmangleichende Operation entscheiden, ist das selbstverständlich ebenfalls möglich. Zwar werden in der Regel die Kosten für die Logopädie von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, da wir jedoch nicht zur vertragsärztlichen Versorgung zugelassen sind, können wir die Kosten einer Behandlung nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen. Gerne schicken wir Ihnen einen Kostenvoranschlag zu. Rufen Sie uns an (+49 40 513 13 007) oder schreiben uns an kontakt@stimmklinik.de

Werden meine hohen Erwartungen an die Stimmfeminisierungsoperation auch erfüllt?

Viele Patientinnen überschätzen die Auswirkungen des chirurgischen Eingriffs auf Ihr Leben. Die meisten denken, die OP ist das Entscheidende und dann ist alles gut. Das ist aber nicht so. Entscheidend ist, dass nach der OP konsequent die Stimmarbeit durchgeführt wird und eine Verhaltensänderung damit einhergeht. Und das ist dann eben, merken manche, doch gar nicht so einfach wie sie gedacht haben. Wie bei vielen Dingen liegt der Schlüssel zum Erfolg in Ihrer Mitarbeit und der Bereitschaft zum Üben.

Kann ich auch nur die Stimmfeminisierungsoperation durchführen lassen, ohne anschliessende logopädische Stimmarbeit?

Nein, dieses lehnen wir in der DEUTSCHEN STIMMKLINIK ab. Eine alleinige stimmerhöhende Operation führt in den wenigsten Fällen zu einem vollständig zufriedenstellenden Ergebnis.
Die Trans*Voice-Stimmarbeit kann aber sehr wohl ohne stimmangleichende Operation durchgeführt werden. Es ist wichtig zu wissen, dass die Arbeit an der Stimme sehr hart sein kann. Sie müssen aus Ihrer Komfortzone heraus und konsequent üben. In dem Prozess kann es Rückschläge geben, die Frustration und Enttäuschung hervorrufen können. DAS IST NORMAL. Sind Sie jedoch bereit und motiviert auch anstrengende Stimmübungen durchzuhalten, dann ist der erste Schritt bereits getan.
Mit einer Stimmfeminisierungsoperation können wir einzelne Bereiche im Therapieprozess deutlich erleichtern und abkürzen. Erste Erfolge kommen wahrscheinlich schneller, aber auch hier sind Rückschläge möglich und kontinuierliches Training bleibt Ihnen nicht erspart.

Warum ist die Trans*Voice-Stimmarbeit nach der Operation so wichtig?

Sie haben wahrscheinlich auch bisher schon öfter in einer höheren Tonlage gesprochen. Das ist anstrengend, und häufig verfällt man in Alltagssituationen immer wieder in das männliche Stimmmuster, beim Husten, Lachen und Räuspern sowieso. Durch die Operation sind Ihnen zwar die tiefen Tonlagen genommen, die Verhaltensmuster jedoch bestehen nach wie vor.
Nach einer Stimmfeminisierungs-Operation dürfen Sie zunächst gar nicht sprechen, später dann nur locker flüstern. Nach dem recht schnellen Abbau eines unterstützenden temporären Implantates hat Ihre Stimme schon die weibliche Tonhöhe. In der anschließenden Trans*Voice-Stimmarbeit trainieren Sie dann die Nutzung der weiblichen Resonanzen (die den eigentlichen „Sound“ ausmachen), Pflege und Ausbau Ihrer weiblichen Stimme sowie soziokulturelle Aspekte des weiblichen Sprechens.

Mein aktueller Zeitplan ermöglicht es mir nicht, täglich zu üben.

Es braucht Zeit, um neue Fähigkeiten oder eine neue Muskulatur aufzubauen – das ist bei einer Stimmfeminisierung nicht anders. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Sie sich jeden Tag ein wenig Zeit zum Üben nehmen. Ziel der Stimmarbeit ist es, eine weibliche Stimmgebung zu entwickeln, die sich natürlich und selbstverständlich anfühlt.
Nach unserer Erfahrung erzielen die Patientinnen die besten Ergebnisse, die sich während der Sitzungen Gedanken und Übungen in eigenen Worten notieren und diese Zuhause konsequent üben. Wir versuchen mit Ihnen zusammen Übungen zu entwickeln, die sich nahtlos in Ihr Leben einpassen.

Wie ist das mit der Bezahlung? Kann ich per Kreditkarte oder Scheck für meine Operation bezahlen?

Die Kosten für die das Komplettpaket ‘Stimmfeminisierung’ müssen vorab (bis eine Woche vor der Operation) überwiesen werden. Anderenfalls müssen wir den Operationstermin absagen. Eine Bezahlung mit Kreditkarte oder Scheck ist nicht möglich. Wir akzeptieren nur Banküberweisungen oder Bargeldzahlungen. Sollten Sie den Betrag in bar bezahlen wollen, informieren Sie uns darüber bitte vorab.

FAQ – Häufig gestellte Fragen – Medizinisch

Welche Risiken gibt es bei der Stimmfeminisierungsoperation?

Wenn die Stimmlippen bereits vorbehandelt wurden, dann können diese nach einem Zweiteingriff nicht mehr symmetrisch schwingen. Deshalb ist die gute (Erst-)Operation so wichtig. Nicht korrekt ausgeführte Operationen können zu Heiserkeit führen. Es kann ebenfalls zu vorübergehenden Komplikationen wie Tonhöheninstabilität, Fremdkörpergefühl im Hals und temporärer Heiserkeit kommen. Diese Symptome sind jedoch nur vorübergehend.

Nach einer Glottoplastik bleibt die Modulierungsfähigkeit der Stimme erhalten, da der Stimmlippenspanner (der sog. CT-Muskel) nicht operiert wird. Die Modulationsfähigkeit bleibt signifikant besser erhalten als bei einer CTA, aber sie wird dennoch etwas eingeschränkt.

Ist die Tonhöhe nach der Stimmfeminisierungs-OP noch beweglich und differenzierbar?

Nach einer Glottoplastik ist die Modulierungsfähigkeit erhalten, da der Stimmlippenspanner (der sog. CT-Muskel) nicht operiert wird. Die Modulationsfähigkeit bleibt signifikant besser erhalten als bei einer CTA, aber sie wird dennoch etwas eingeschränkt.

Verringert sich der Frequenzumfang der Stimme nach der Operation?

Nein, eine Verringerung der Frequenzen ist nach einer Glottoplastik  nicht zu beobachteten. Diese bestätigen auch die Forschungsergebnisse von Mastronikolis, Remacle et al. (2013), die ebenfalls keine Verringerung des Frequenzumfangs nach erfolgter Glottoplastik beobachteten.
Allerdings können die tiefen männlichen Frequenzen nicht mehr produziert werden und treten so auch in unkontrollierten Situationen nicht mehr unbeabsichtigt auf.

Gibt es nach der OP Spannungsgefühle, Kloßgefühle, Fremdkörpergefühl oder ein Engegefühl?

Nach einer Glottoplastik empfinden einige Frauen eine kurzfristige Verschleimung und haben ein Gefühl „wie nach einer Erkältung“. Ein Engegefühl tritt üblicherweise nicht auf, ebenso wenig Schmerzen.

Habe ich nach der OP ein Atemproblem (reduziertes Atemvolumen)? Wird Treppensteigen wird zum “Atemkraftakt”?

Auch wenn die vordere Stimmritze (Glottis) verengt wird, tritt üblicherweise kein Atem-Engegefühl auf. Lediglich bei maximaler schneller Ein- und Ausatmung (wie bei professionellen Sportlerinnen) wird sich die Einschränkung bemerkbar machen. Eine der wenigen Nachteile dieser Operationsmethode.Wenn Stimmlippen im vorderen Anteil zusammengenäht werden, dann verengt man den Querschnitt des Kehlkopfes. Daher wird bei schnellem Atmen, wie beispielsweise beim Marathonlauf oder 100 Meter Rennen, diese Verengung bemerkbar. Wenn Ihnen diese Sportarten lebenswichtig sind, dann sollte man von einer Glottoplastik abraten. Andere Ausdauersportarten, die nicht mit maximaler Ein- und Ausatmung verbunden sind, sind auch zukünftig nach Glottoplastik durchführbar.

Wie lange darf ich nach der Stimmfeminisierungsoperation nicht sprechen?

In der DEUTSCHEN STIMMKLINIK empfehlen wir eine angemessene mechanische Stimulation der Stimmlippen in der frühen Heilungsphase, da diese, lt. neuesten Forschungen, zu besseren funktionellen Ergebnissen führt. Mit anderen Worten – direktes postoperatives Flüstern ist erlaubt.
Definitionsgemäß ist Flüstern eine Art des stimmlosen Sprechens, bei der die Sprachlaute nicht mit dem Klang der Stimme gebildet werden. Es handelt sich im Gegensatz zur Stimme um ein Geräusch und nicht um einen Ton.
Absolute Stimmruhe halten wir nur bedingt und maximal für drei bis fünf Tage für angebracht. In der Regel dürfen unsere Patienten dann mit leiser Stimme flüstern.
Die Empfehlung, nach einer Stimmfeminisierungsoperation mehrere Wochen zu schweigen und auch keinesfalls zu flüstern, ist weit verbreitet. Viele Kollegen wähnen sich mit dieser Empfehlung in Sicherheit, da die totale Stimmruhe nur schwer überprüfbar ist. So können eventuelle, nicht zufriedenstellende Ergebnisse, immer mit einem nicht eingehaltenen Sprechverbot begründet werden.

Was sollte man nach der Stimmfeminisierungsoperation unbedingt vermeiden?

Ganz eindeutig: Husten, Räuspern, Niesen und lautes Schreien. Die Techniken, wie z.B. Husten zu vermeiden ist, vermittelt Ihnen unserer Logopädin bereits vor der Operation.

Gibt es nach der OP eine Austrocknung der Schleimhaut (durch das verengte Ventil), was zu ständigem Räuspern führt?

Eine Austrocknung der Kehlkopfschleimhäute durch die verengte Stimmritze tritt nicht auf. Die Ausatemluft hat 100% Luftfeuchtigkeit. Viel mehr spielt die normale Nasenatmung eine Rolle mit ihren drei Funktionen Schmutzfilterung, Erwärmung und Anfeuchtung.

Wie hoch ist das Risiko von postoperativer Heiserkeit oder Aphonie?

Eine erfolgreiche Glottoplastik wird nicht mit einer Aphonie (Stimmlosigkeit) einhergehen. Die (gewollte!) Stimmveränderung wird immer neu sein – und alles Neue klingt erst einmal fremd. Zudem ist der Begriff ‚Heiserkeit‘ nicht für alle Menschen gleich und auch nicht klar definierbar. Gerade deshalb haben wir in unserem Angebot die präoperative ausführliche Untersuchung und das Coaching, damit diese Aspekte geklärt werden. Letztlich muss man auch Vorbefunde abklären – wir haben nicht selten weitere Störungen im Rahmen der Operation vorgefunden: Ödeme, Narben, Sulcus vocalis usw.

Wie lange dauert es, bis meine Stimme nach der OP weiblicher klingt?

Erst nach einer Abheilungsphase, die mindestens 14 Tage, wenn nicht einige Wochen dauern kann, wird eine Stimmfeminisierung erreicht.
Direkt nach der Operation kommt es erfahrungsgemäß zu einem leichten, temporären Anschwellen des Gewebes, so dass die direkt nach der Operation vernehmbare Stimme nicht schon der bleibende Zustand sein wird. Innerhalb eines Jahres wird sich Ihre Stimme fest etablieren, nach Abbau des Fillers aber schon sehr nah am wahrscheinlichen Endergebnis liegen. Es kann nicht oft genug betont werden, dass das Ergebnis auch von der intensiven Stimmarbeit mit der Logopädin abhängt.

Hat man nach der OP wieder eine entspannte Sprechstimmlage oder bleibt durch das Verkürzen der Stimmlippen eine permanente Spannung?

Nach der Stimmfeminisierungsoperation (Glottoplastik) wird gerade die mittlere Sprechstimmlage in einer entspannteren Stimmgebung möglich sein. Viele Frauen erleben ja gerade ohne die Operation das zeitweise ‚furchtbare‘ Entgleisen der Stimme im entspannten Zustand beim plötzlichen Lachen, Niesen oder Husten.

Ab wann darf ich essen und trinken?

Nach einer Glottoplastik kann alles gegessen und getrunken werden. Vermeiden Sie den Genuss sehr scharfer Speisen; Milchprodukte, Nüsse und Rotwein fördern die Schleimbildung. Außerdem besteht bei falscher Ernährung die Gefahr eines Reflux. Beobachten Sie selbst, was Ihnen (nicht) gut tut, jeder reagiert anders.
Trinken Sie ausreichend, vorzugsweise (stilles) Wasser, das sorgt für gut befeuchtete Schleimhäute.

Ab wann darf ich Sport machen?

Nach einer Glottoplastik sollten Sie ca. 6 Wochen auf Sport verzichten. Vorsicht gerade mit Kraftsport: Um sich zu stabilisieren, nutzt der Körper den Stimmlippenschluss. Pressende Übungen (z.B. schweres Heben aber auch Abfangen von Bewegungen z.B. bei Balanceübungen) können die Wundheilung gefährden.

Wie häufig kommt es zur Bildung von Ödemen?

Ödeme bilden sich kurzfristig fast immer nach Schnitten im menschlichen Gewebe. Diese Ödeme sind aber nicht dauerhaft.

Fragen aus der Facebook-Gruppe ‘Voice-Feminazation-Surgery  an James Thomas, MD und Prof. Markus Hess

Ab welchem Alter macht Femlar Sinn und welche Vorteile bringt Femlar gegenüber der VFSRAC Glottoplastik?
At what age does Femlar make sense and what are the advantages of Femlar compared to VFSRAC glottoplasty?

James Thomas:

I have performed the surgery on individuals ranging from age 15 up to 70 years old. Surgery is really most appropriate when the individual feels they cannot meet their vocal needs on their own or through therapy. For individuals who can never sound female, surgery is a relatively low risk option. For those who already sound female with minimal effort, surgery has relatively greater risk. This isn’t really due to the age, but rather to the individuals well capacity.
I would feel uncomfortable doing surgery younger than 15 years old. So far, the only individual who changed their mind immediately before surgery was around 20 years old. I try to spend a lot of time before surgery making sure that both the patient and myself are on the same wavelength and working towards the same goals.
I can only speak of advantages between these two types of surgeries anecdotally. I don’t know any surgeon who’s had experience performing both surgeries extensively. In theory and in practice the FemLar procedure is more extensive. It greatly reduces the size of the Adams apple more than any other procedure. It is designed to alter resonance upward in pitch, which other surgeries don’t attempt, but I couldn’t guarantee how extensively it accomplishes this. Individuals who are happy with the outcome typically do not undergo any voice therapy, the voice quality is changed from the surgery. I have had individuals define their success as they no longer feel like transgender women, they feel like women.
Glottoplasty is the easier surgery to perform and has a lower surgical risk. It makes no attempt to alter resonance.
I think until more individuals have been followed up long-term from the glottioplasty procedure, the question probably remains incompletely answered. Each individual just needs to make a decision based on their own experience.

Markus Hess

As far as I know, James is the only surgeon using the FemLar technique. Since this question is addressed to this technique, I cannot add any additional information.

In what situations would the doctors recommend femlar vs web glottoplasty?

James Thomas:

This probably depends most on what the surgeon is comfortable with rather than what the patient is looking for.
Speaking about surgery in general and also about my experience with the FemLar procedure, the individual who has terrible vocal rapport, that is who is completely unsuccessful at ever sounding female, is an ideal candidate because they really lack other options.
I hope that the surgeons who perform web glottoplasty continue to follow their patients long-term so that we get an accurate answer to this question.

Markus Hess

When comparing these two surgical approaches, one must bare in mind that all individuals have – more or less – different voice boxes (laryx anatomy varies a lot interindividually). The angulation of the thyroid cartilages and the lengths of vocal folds as well as their thick are very different. It is like the shape and consistency of our faces, noses, ears etc.. Therefore, a technically exactly similar performed surgery can turn into a great result in one female and in others there might be only favourable results.
If one wants to start with a less invasive surgery, it seems clear that surgery only addressing the length and shape of vocal folds is less invasive and risky than doing an open neck surgery. Most females decide to have a glottoplasty and preserving the laryngeal framework anatomy and supplement with phonatory and voice therapy as well as vocal coaching for improvement of voice feminization.
However, a comparison of these two methods is not ‘fair’ in terms of what these technique aim for: FemLar attempts resonance changes as well as fundamental frequency (F0) changes and adds the Adam’s apple reduction, whereas glottoplasty and vocal fold shortening and retrodisplacement of the anterior commissure (VFSRAC) does not.

Welchen Einfluss auf das OP-Ergebnis haben:
– Stimmbänderlänge
– Stimmbänderdicke/-volumen
– Umfang des Kehlkopfes / Form des Kehlkopfs/Stimmbandhalteapparats
Which influence on the surgical result have:
– Vocal cord length
– Vocal cord thickness

James Thomas and Markus Hess:

Pitch is determined by the combination of length, mass and tension. You may look up the physics formula online. To whatever extent as surgery can change these parameters, the comfortable speaking pitch will be changed.

  • Shorter cords lead to a higher pitch.
  • Tighter cords lead to a higher pitch.
  • Thinner vocal cords lead to a higher pitch.

It is the same as a string on a guitar.

Kann anhand der Form/Größe des Kehlkopfs/Halteapparats das Ergebnis bereits im Vorhinein abgeschätzt werden? (innerhalb gewisser Grenzen)
Can the result be estimated in advance based on the shape / size of the larynx / holding device? (within certain limits)

Markus Hess:

Although we would be very happy to predict surgical outcome, each individual’s anatomy, physiology and voice technique and are so variable that we cannot predict the outcome. Still, our evidence comes from experience and systematic analysis. I do believe that – with time – we will come up with more reliable preoperative assessments that may predict better what will result from interventions of any kind. That’s why science is very helpful in medicine including voice therapy and vocal coaching.

James Thomas:

I have not been able to estimate the post surgical pitch in advance. I can say that statistically the average patient gains six semi tones on the piano. But there is still a range of outcomes and I can’t predict who will be on which end of that range.

Gibt es je nach Form Empfehlungen für OP-Methoden/Eignen sich diese für bestimmte Voraussetzungen besser/schlechter? (Glottoplastik vs. FemLar)
Depending on the form, are there recommendations for surgical methods / are they better / worse for certain conditions? (Glottoplasty vs. FemLar)

James Thomas:

Again, I think it’s more what the surgeon is comfortable doing. Until two of us surgeons can compare a similar group of patient outcomes over a reasonable period of time, perhaps five years, we don’t have a good scientific answer to this.

 

Markus Hess:

Although hundreds of feminization surgeries were done worldwide, we still do not know which surgery is best. The ideal approach would be to have two similar and comparable groups that are analysed after many months post surgery. This should also include collection of preoperative and postoperative data.

Beeinflussen eine Glottoplastik oder eine FemLar schlucken, (tiefes) atmen oder lautes Schreien?
Do glottoplasty or FemLar affect swallowing, (deep) breathing or loud screaming?

Markus Hess:

Glottoplasty and swallowing: none of my patients that ai recall reported of swallowing problems in terms of aspiration (fluids or solid food goes into the trachea). Postoperative discomfort and rarely pain in the first days after surgery result from the laryngoscope placed into the larynx. But this is not related to the webbing and therefore not the cause.

 

Deep breathing: In terms of deep breathing, all patients are able to inhale and exhale the same air volume as before. In terms of rapid (maximum) flow there surely is a limitation after both procedures. Fortunately, airflow is (physiologically) mainly directed in the posterior larynx and even behind the vocal processes. However, if maximum and high effort breathing is an extremely important part of life, both surgeries should not be performed. But in the vast majority of our patients this is not the case.
Loud screaming: There is a restriction for loudest voice after glottoplasty.

James Thomas:

Glottoplasty swallowing: I don’t know.
FemLar swallowing: yes for everyone for about 1 to 2 weeks. No long-term reported problems.
Deep Breathing: I suspect both procedures restrict airflow a similar amount. I think it is likely that mostly athletes will notice this restriction. This has not been noticeable in day-to-day breathing.
Loud screaming: both procedures restrict the upper limit of volume. All patients I have met for both surgeries report that they cannot get as loud as they used to.

Which technique is better for singers: Femlar oder Wendler?

James Thomas:

I don’t think there is a better. Either procedure can have complications such as air leak, asymmetry, too short vocal cords, reduced vocal range, so either procedure can impair singing to different degrees. If you do not have a complication then other than losing the lower range, the ability to sing remains the same. Someone who is already a good singer has likely already learned to adjust resonance to match the pitch being produced so they can likely modify their pharynx to match pitch/resonance still after surgery.
If singing is the main priority or income

Markus Hess:

In general, singing styles differ significantly (classic to non-classic, hobby to high professional). And even for a surgically untreated larynx professionality in singing is still in most cases an enormous challenge. The more the singing is relying on a perfect, clear voicing and soprano-like easy onset in highest pitches, one might not go for any feminization surgery risk. One of the challenges is that the vocal fold mass, tension, length and tissue characteristics not only change with surgery, but also change with hormones and voice use. Too many variables to reliably predict outcome yet. But many researchers are working on this, including us.

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