Logopädische Stimmtherapie

Die enge Zusammenarbeit zwischen Stimmarzt und Logopädin ist unverzichtbar in der Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Stimmstörungen. In der DEUTSCHEN STIMMKLINIK haben wir die ungewöhnliche, optimale Situation, beide Disziplinen unter einem Dach zu haben. Eine direkte Zusammenarbeit findet von Anfang an statt, spezielle Fragen und Therapieoptionen können bereits während der bildgebenden Untersuchung gemeinsam besprochen werden.
Mit diesem fundierten diagnostischen Wissen kann die logopädische Stimmtherapie zielgenau ausgerichtet werden. Aus einer fast nicht mehr aufzählbaren Vielfalt von Therapiemethoden – es sind weltweit mehr als 50 verschiedene Therapiemodelle bekannt – selektieren wir die bewährtesten Anteile aus allen Methoden. Die Verzahnung von Diagnostik und Therapie sowie die Möglichkeit der interdisziplinären kooperativen Abstimmung mit anderen Fachleuten innerhalb der DEUTSCHEN STIMMKLINIK erweist sich als Garant für das bestmögliche Behandlungsangebot für unsere Patienten.

Wir arbeiten mit …
… Patienten, denen nach phoniatrischer Untersuchung in der DEUTSCHEN STIMMKLINIK eine logopädische Stimmtherapie empfohlen worden ist, weil eine organische oder funktionelle Stimmstörung diagnostiziert wurde.
… Patienten, denen eine Verordnung (Überweisung, Rezept) ihres HNO-Arztes oder Phoniaters für eine logopädische Stimmtherapie vorliegt.

Stimmfeldmessung DEUTSCHE STIMMKLINIK
Die Stunden dauern 45 Minuten. In der Regel umfasst eine logopädische Stimmtherapie ca. 6 bis 20 Stunden.

Menschen mit diesen Beschwerden / Symptomen erhalten oft eine Stimmtherapie
– Heiserkeit
– Verminderte Stimmqualität (z.B. krächzend, brüchig, dünn, gequetscht)
– Veränderte Stimmqualität (z.B. „früher war meine Stimme tragkräftiger“)
– Stimmermüdung (z.B. „Nach 2 Unterrichtsstunden ist meine Stimme viel schlechter“)
– Sprechanstrengung (z.B. „Abends mag ich gar nicht mehr sprechen“)
– Verminderte Lautstärkefähigkeit
– Wenig Sprechmelodie
– Intonationsschwierigkeiten (z.B. „Ich treffe beim Singen die Töne nicht mehr“)
– Schmerzen beim Sprechen (im Kehlkopf aber auch im Hals / Nacken)
– Zu hohe / zu tiefe Stimme
und noch vieles mehr

Regelmäßiges Üben ist für den Erfolg einer Stimmtherapie unerlässlich. Es ist wie mit dem Sportstudio: anmelden alleine reicht nicht. Übungen zielen, je nach Ihren persönlichen „Baustellen“, auf Wahrnehmung des Sprechvorganges und Kräftigung von Stimmlippen-, Kehlkopf- und Artikulationsmuskulatur ab. Bereiche der Stimmtherapie sind Stimmklang, Atmung, Haltung und Körperspannung aber auch Stimmhygiene und psychische Faktoren. Videoanalysen können die eigene Wahrnehmung unterstützen.
Um das Üben Zuhause so strukturiert wie möglich zu machen, nehmen wir regelmäßig die relevanten Übungen als Audiodatei auf, sodass Sie, wie beim „Karaoke“, einfach mitmachen können. Von Anfang an wird versucht, die Therapieinhalte für den Alltag integrierbar zu machen.
In Abstimmung zwischen Arzt, Logopädin und Patient terminieren wir die Sitzungen so, dass sie in Ihren (Berufs-)alltag passen.

Ablauf und Aufbau einer logopädischen Stimmtherapie

Teil 1: Intakegespräch, Anamnese, Befunderhebung
Teil 2: Versorgung mit allgemeinen Basics wie Stimmhygiene, Prophylaxe von Stimmschäden
Teil 3: Wahrnehmungsübungen für die am Sprechen beteiligten Bereiche
Teil 4: Erarbeitung und Umsetzung individuell relevanter Übungen, z.B.

• Stimmaufbau
• Abbau unphysiologischer Stimmgebungsmuster
• Haltungs- und Tonusverbesserung
• Atem-Stimm-Kopplung
• Dynamik (Lautstärke) und Modulation (Melodie)
• Ökonomisierung der Artikulation
• Regulation von Spannungszuständen

Teil 5: Erstellung eines individuellen Übungsprogrammes (auch als Audiodatei) zur häuslichen Weiterarbeit.

Stellt der Arzt eine Indikation für eine Stimmtherapie, kann diese von den privaten Krankenkassen übernommen werden. Lassen Sie sich gerne einen Kostenvoranschlag aushändigen, so können Sie klären, welchen Anteil Ihre Kasse übernimmt.

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