Einseitige Rekurrensparese, Unterfütterung

Im November 2015 verlor ich meine Stimme von einem auf den anderen Tag. Während ich in den ersten 2 Tagen noch von einer unbemerkten erkältungsbedingten Ursache ausging, beschlichen mich nach weiteren Tagen langsam Angstzustände und Panik.

Meine HNO-Ärztin, die ich am 4. Tag nach dem Stimmverlust aufsuchte, konnte keine genauen Ursachen erkennen und verschrieb mir lediglich Hustenbonbons. Weitere Diagnostik empfahl sie nicht.

Durch Internetrecherche stieß ich dann glücklicherweise auf die Stimmklinik in Hamburg. Ich bekam schnell einen Termin und – noch wichtiger – endlich eine eindeutige Diagnose. Einseitige Stimmlippenlähmung. Äußerst beruhigend wirkte auf mich gleich zu Beginn die empfundene hohe fachliche Kompetenz von Herrn Prof. Dr. Hess und seiner Kollegin Frau Dr. Fleischer. Mit ausführlichen Erläuterungen sorgten sie zunächst dafür, dass ich mir selber ein genaueres Bild dieser Krankheit machen konnte. Danach zeigten Sie mir mögliche Heilungsverläufe auf und rieten von vorschnellen operativen Eingriffen ab. Stattdessen schilderten Sie mir Ihre positiven Erfahrungen mit der Stimmlippen-Augmentation (Stimmlippenunterfütterung). Hierzu entschied ich mich dann letztendlich auch, ca. 4 Wochen nach Eintritt der Parese.

Sie führte zu einer unmittelbaren und erheblichen Verbesserung meiner stimmlichen Fähigkeiten und damit auch zur Wiederkehr verlorengegangener Lebensqualität.

Seit der Stimmlippenunterfütterung lasse ich mich regelmäßig von Prof. Dr. Hess und seinem Team untersuchen und freue mich über den zwar langsamen aber stetigen Heilungsverlauf. Ich schätze, dass ich ca. 80 % meiner ursprünglichen Stimmleistung wieder zurückerlangt habe.

I. B. (Dezember 2017)

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